Alles neu!

Gedanken zur Jahreslosung von Matthias H.

1. Januar 2026

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Wir lieben das Neue! Jeder von uns trägt wohl gerne neue Kleidung, nutzt ein neues Telefon oder sogar ein neues Auto.

Jetzt erleben wir ein Neues Jahr. Aber ist das wirklich „NEU“? Ist es nicht ein eher willkürlicher Einschnitt im Kalender? Die Erde hat die Sonne einmal umrundet – ja und, was ist daran wirklich neu? Der Kalender wird gewechselt und neue 365 Tage stehen an. Aber wir selbst sind Dieselben.

Die Herausforderungen des alten Jahres erwarten uns oft auch an der Schwelle des neuen. Natürlich kann ich den Einschnitt nutzten, um mir Neues vorzunehmen oder Neues zu beginnen. Aber, wie ich mich kenne, wird Vieles beim Alten bleiben. Leider.

Die Band „Wir sind Helden“ sang einst: „Tausche blödes altes Leben gegen neue Version – Ich hatte es kaum zuhause ausprobiert da wusste ich schon – an dem Produkt ist was kaputt – das ist die Reklamation“.

Jesus schenkt uns manchmal tatsächlich einen Neuanfang noch hier im Alten. Wir dürfen alte Schuld echt loswerden. Jesus erneuert uns von innen her. Er schenkt neues Leben schon jetzt. Jesus lässt Beziehungen, die zerstört waren, neu werden. Echte Versöhnung verändert unser Miteinander zutiefst. Er gibt auch manchmal für neue Aufgaben neue Begabungen. Was einem nie gelang, ist plötzlich möglich.

Trotzdem ist unser Leben auch als Christen davon weitgehend geprägt, dass wir auf einer Gebraucht-Erde mit einem alten Leben unterwegs sind. Dabei wäre oft etwas ganz Neues absolut notwendig. Vor einiger Zeit war ich mit meinem Auto in der Werkstatt: die Bremsen mussten ganz neu werden. Es reichte nicht, sie ein bisschen sauber zu bürsten und die Schrauben nachzuziehen. Sie waren ganz schön runter. Alles neu! Und eines Tages muss sogar die ganze Welt neu werden. Da reicht die Runderneuerung nicht. Alles neu! Es reicht nicht, auf der alten Erde mal was Neues zu haben. Wir brauchen letztlich: alles neu!

In der Jahreslosung 2026 schauen wir auf die endgültigen Aussichten. Und die sind letztlich großartig! Am Ende aller Vorläufigkeit wird Gott keine Runderneuerung, kein Update, kein „Drüberbürsten“ machen. Er kommt selbst auf die alte Erde und sagt:

Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21,5

Himmel und die Erde – beides völlig neu! Endlich die Sphären Gottes und der Menschen vereint. Gott verspricht eine „Stadt Gottes“, in der wir gemeinsam mit ihm wohnen. Das ist etwas völlig Neues. Gott kommt nicht nur in einem Stall versteckt zur Welt und bleibt für 30 Jahre zu Besuch.

Gott wird bei uns wohnen – alles Alte ist endgültig vorbei. Es ist so sehr vorbei, dass wir uns nicht mal mehr zurücksehnen werden. Gott wird bei uns zuhause sein – und wir werden bei ihm zuhause sein.

Zur Zeit darf ich Gott bitten, dass er auch im neuen Jahr immer wieder etwas bei mir und uns neu macht. Dass er mich von innen erneuert. Dass er neue Gelegenheiten schenkt. Das schenke Jesus in 2026.

Und ich weiß, dass es leider nicht reichen wird. Deshalb sehne ich mich auch nach dem Tag, an dem wirklich Alles neu! wird. Dazu wird Jesus selbst zu uns kommen. Darauf freue ich mich herzlich. Ist es 2026 schon so weit? Ich weiß es nicht…

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